Über mich

„Wenn jemand aus meinen Fehlern lernt, haben sich diese Fehler gelohnt.“

Porträt von John Loschnig, lächelnd, mit rotem Bandana

Hallo, ich bin John – kanadischer Staatsbürger und schon seit vielen Jahren in Deutschland zu Hause.

Meine Karriere beruht auf einer einfachen, gut getesteten Hypothese: Bisher ist alles gut gegangen. Projekte gingen live, Systeme liefen stabil, und die wenigen, bei denen das nicht so war, wurden zu meinen besten – wenn auch manchmal harten – Lektionen.

Ich sehe keinen Grund, an diesem Ansatz etwas zu ändern. Also bleibe ich optimistisch und baue weiter.

Seit vielen Jahren entwirre ich das Wollknäuel aus Projektanforderungen und mache daraus Prototypen und Konzepte, die tatsächlich in Produktion laufen: als Solution Architect, als Pre-Sales Consultant für Kunden wie KfW, DB Systel, DHL, Robert Bosch GmbH, Audi, Volkswagen und T-Systems, und heute als IT System Architect im Bereich Enterprise-Netzwerke. Dabei habe ich gelernt: Der spannendste und zugleich anspruchsvollste Teil jeder Architektur ist selten die Technik. Es sind die Menschen. (Die Technik folgt knapp dahinter.)

Heute liegt mein Schwerpunkt auf der Forschung in KI und Automatisierung – on-premises, in der Cloud und im Enterprise-Umfeld. Dazu gehören Fine-Tuning für Air-Gapped-Systeme, Automatisierungs-Pipelines und die Frage, wie man KI-Systeme baut, denen Menschen wirklich vertrauen können. Als Independent Researcher teste ich Ideen dort, wo sie scheitern dürfen: zu Hause, auf meiner eigenen Hardware – lange bevor sie in irgendeiner Produktionsumgebung landen.

Wissen wird besser, wenn man es teilt. Deshalb unterrichte ich, schreibe und veröffentliche meine Experimente offen auf GitHub und Hugging Face. Mein Buch Application Development 2.0 erschien 2012. Das Taschenbuch hat inzwischen Eselsohren und altert als Schrankware vor sich hin. Ich dagegen altere nicht – ganz im Gegenteil: Ich bin eine LTS-Version. Stabil, bewährt und regelmäßig mit Updates gepatcht.

Mein Vorbild ist Robert Bosch, der sagte: „Lieber Geld verlieren als Vertrauen.“ Für mich gibt es kein besseres Designprinzip für KI.

Drei Regeln, nach denen ich zu leben versuche:

  1. Niemals die Neugier verlieren.
  2. Über den Tellerrand schauen. (Auf Englisch heißt das „thinking outside the box“ – deutlich weniger appetitlich.)
  3. Was sich nicht einfach erklären lässt, ist noch nicht fertig.
QR-Code mit den Kontaktdaten von John Loschnig

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